Ergänzung der flexiblen Fertigung (FFB)

Im Rahmen der Lernfabrik Lippe 4.0 erweitern bzw. modernisieren die Berufskollegs u. a. ihre technische Ausstattung, um die Anforderungen der Industrie 4.0 möglichst praxisnah im Unterricht zu vermitteln. Damit sichern sie eine Ausbildung am Stand der Technik und sind weiterhin wichtige Ansprechpartner für die KMU in Bezug auf  Innovation und Qualifizierung.

Beim FFB wurden dazu neben der I4.0-Anlage in der Elektrotechnik z. B. neue Maschinen für die Metall-/Anlagentechnik angeschafft. Konkret handelt es sich um zwei Präzisionsdrehmaschinen, ein Werkzeugvoreinstellgerät und drei kollaborierende Roboter, die bereits im Unterricht eingesetzt werden.

Durch das Lerninselkonzept  können die Schüler/innen bzw. Auszubildenden so ihre im selbst gesteuerten Lernen erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen direkt praktisch erproben.

Auch viele Gäste am Tag der offenen Berufskollegs nutzen die Chance, die Roboter einmal „live“ zu erleben.

 

Industrie 4.0-Anlage im FFB

 

Im Vorgriff auf die „große“ Industrie 4.0-Anlage, die das Herzstück der cyberphysikalischen Fabrik bilden wird, gibt es jetzt bereits eine kleine Anlage im Lernlabor „Flexible Fertigung“ am Felix-Fechenbach-Berufskolleg in Detmold.

Die einzelnen Komponenten werden derzeit in unterschiedlicher Kombinationen getestet. Die endgültige Inbetriebnahme wird nach einer eingehenden Schulung dann im Frühjahr 2018 erfolgen.

Delegation aus dem Rheinisch-Bergischen-Kreis zu Gast bei der Lernfabrik Lippe 4.0

v. l. n. r.: Herr Kuhlmann (Leiter Eigenbetrieb Schulen Kreis Lippe), Herr Schmitt (Leiter Koordinierungsbüro „Übergang Schule-Beruf“, Rheinisch-Bergischer Kreis), Frau Tiemann (Leiterin Amt für Bildung Rheinisch-Bergischer Kreis), Frau Hegerbekermeier (Geschäftsführerin Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe), Herr Rempe (Vorstand Lippe Bildung eG), Herr Suermann (Geschäftsführer Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft) und Herr Otto (Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft Bergisches Land)

Am 30.01.2018 besuchte eine Delegation aus dem Rheinisch-Bergischen-Kreis Lemgo, um sich vor Ort ein Bild über das Projekt „Lernfabrik Lippe 4.0“ zu machen. Entstanden war der Kontakt über einen Workshop von Carsten Kießler (zdi-Zentrum LippeMINT) auf der dortigen 4. Bildungskonferenz im Oktober 2017. „Delegation aus dem Rheinisch-Bergischen-Kreis zu Gast bei der Lernfabrik Lippe 4.0“ weiterlesen

Logo-Entwicklung durch die „Klare Linie“

Die Berufskollegs des Kreises Lippe arbeiten bei der Lernfabrik Lippe 4.0 berufsfeldübergreifend zusammen und können dazu auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen: So ist z. B. die Schülerfirma „Klare Linie“ ein Kooperationsprojekt des Hanse- und des Lüttfeld-Berufskollegs, in dem kaufmännische und gestalterische Gesichtspunkte in ein gemeinsam verantwortetes Produkt einfließen. „Logo-Entwicklung durch die „Klare Linie““ weiterlesen

Pressetermin 19.01.2018 in der CPF

Das Projekt Lernfabrik Lippe 4.0 wurde am 19.01.2018 in den Räumen der im Aufbau befindlichen cyber-physikalischen Fabrik (CPF) bei einem Pressetermin vorgestellt.

Durch die Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt, mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. Das volle Ausmaß dieses unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ bekannten Wandels ist heute noch nicht absehbar, eins ist jedoch sicher: In der Beruflichen Bildung müssen junge Menschen darauf und  auf Berufe vorbereitet werden, die es aktuell noch gar nicht gibt.

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Entwicklung von Medienkompetenz in der Berufsausbildung

Das BiBB hat zum Thema „Medien anwenden und produzieren – Entwicklung von Medienkompetenz in der Berufsausbildung“ ein wissenschaftliches Diskussionspapier  herausgegeben. Hintergrund ist die Fragestellung, welche Medienkompetenz Ausbildungsbetriebe  von ihren Auszubildenden erwarten und über welche Kompetenzen diese tatsächlich verfügen. Dabei geht berufliche Medienkompetenz über die reine Nutzung von Medien weit hinaus, sondern berücksichtigt auch Fragen  der Zusammenarbeit bzw.  Kommunikation, des Lernens sowie der rechtlichen, ethischen und ökonomischen Rahmenbedingungen bei der Arbeit mit Medien.

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„Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen“

Die Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen hat ein Autorenteam im Auftrag  des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht.

Es kommt u. a. zu dem Ergebnis, dass  in NRW durchschnittlich 16 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse mit einem Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind (Deutschland allgemein: etwa 15 Prozent), es aber innerhalb NRWs regionale deutliche Unterschiede gibt (neun Prozent in Düsseldorf und 30 Prozent im Kreis Olpe). Expertenberufe seien weitgehend geschützt, aber Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich, aber auch Spezialistentätigkeiten eher von den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt betroffen.

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